Trends im Digitalmarketing 2017

Digitalmarketing

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Überraschung! Auch 2017 gibt es das Internet und Digitalmarketing. Doch was sagen uns die Experten für Trends voraus?

Wir haben recherchiert und das Wichtigste zusammengetragen.

Digitales Marketing wird mobiler

In der gesamten westlichen Welt hat sich das Smartphone bereits durchgesetzt. Der asiatische Markt hat explosionsartig nachgezogen und auch in Entwicklungs- oder Schwellenländern verbreitet sich die Nutzung von Smartphones immer mehr.
Darauf müssen unter anderem die Unternehmen der Exportnation Deutschland reagieren und ihre Marketingmaßnahmen weltweit für Mobile optimieren.

Nach “Mobile First” kommt jetzt die Cross-Device-Optimierung

Der Großteil der Unternehmen hat ihre “Mobile First” – Strategien erfolgreich umgesetzt, also die Optimierung für mobile Endgeräte. (Spätestens sollte der geneigte Leser sein eigenes Auftreten im Netz überdenken, so er noch immer kein Responsives Design für seinen Webauftritt hat!)  Nun geht es daran, die Inhalte auch für andere Kanäle zu optimieren. So wird sichergestellt, dass die Unternehmens-, Marken- und Serviceerfahrungen ihrer Kunden über sämtliche Devices hinweg identisch sind und eine konsistente und konsequente Customer-Journey erleben.

Content-Marketing muss messbar sein

Bisher galt meist die Devise, ungeachtet der Kosten soviel Content wie möglich auf den digitalen Kanälen zu streuen. Doch nun wird Content-Marketing zunehmend professionalisiert. Unternehmen werden zukünftig den ROI (Return to Investment), also das Verhältnis von Gewinn zum eingesetzten Kapital, einbeziehen und versuchen, eine vernünftige Balance aus Content-Menge, Veröffentlichungsfrequenz und Aktualität zu finden.

Werbung auch in Messaging-Apps

Fast jeder von uns kennt und nutzt sie, Messaging-Apps wie WhatsApp, Telegram oder ähnliche. Sie haben die SMS teilweise schon abgelöst und werden immer beliebter und beliebter. Rund 35 Millionen Deutsche nutzen allein WhatsApp, das ist knapp die Hälfte der Einwohner Deutschlands.
Doch bislang gab es keinerlei geeignete Möglichkeiten um in diesen Kanälen Werbeanzeigen zu schalten. Dies kann sich allerdings 2017 ändern, angetrieben durch die Übernahme von WhatsApp durch Facebook.

Die KI ist auf dem Vormarsch

Im Kundenservice und ebenfalls von Suchmaschinen wird Künstliche Intelligenz (KI) bereits in groben Zügen genutzt. Ein New Yorker Hotel betreibt einen autonomen Auskunftsroboter für seine Gäste; Google nutzt KI, um semantische Anfragen korrekt aufzulösen. 2017 wird die KI  wahrscheinlich auch im digitalen Marketing zunehmend zum Einsatz kommen. Um mengenmäßig große Anfragen zielgerichtet zu beantworten und um Ressourcen zu sparen.

Marketing – Clouds verbreiten sich immer weiter

2017 werden Unternehmen vermehrt auf Komplett-Suiten aus Clouds zugreifen, wie sie Adobe & Co anbieten. Grund dafür ist zum einen die Konsolidierung auf dem Anbietermarkt, welche dazu geführt hat, dass Speziallösungen zunehmend in solche Komplettsysteme integriert werden. Zum anderen ergibt sich aus der Nutzung solcher Systeme eine reduzierte Komplexität sowie ein einfacherer Betrieb.

Mehr Automatisierung durch Predictive Analytics

Unter Predictive Analytics versteht man einen Bereich des Data Minings, welcher sich mit der Vorhersage (prediction) der möglichen Zukunft und Trends beschäftigt. Das wichtigste Element ist eine Variable, die für eine einzelne Person oder Gruppen gemessen wird, um damit zukünftiges Verhalten vorherzusagen.
Versicherungsunternehmen nutzen diese Methode schon seit Jahren, in dem sie eine potentielle Variable für die Fahrsicherheit berechnen. Diese setzt sich zusammen aus Alter, Geschlecht sowie Fahrerfahrung einer Person. Daraus berechnet die Versicherung anschließend die wahrscheinliche Unfallgefahr und somit die Höhe des KFZ-Versicherungsbetrags.
Auf der Basis der erwähnten Komplett-Suiten können Unternehmen zukünftig einfacher Kundendaten auf einer einheitlichen Plattform sammeln und auswerten. Das ermöglicht ihnen, die Interessen zu “vorherzusehen” und eine entsprechende digitale Werbung zu entwickeln und zum richtigen Zeitpunkt automatisiert auszuspielen.

Lifecycle-Marketing auch im B-to-B

Digitale Werbung wird zunehmend teurer was daran liegt, dass das digitale Werbeumfeld immer wettbewerbsintensiver wird. Aus diesem Grund werden auch B2B – Unternehmen, so wie es beim Onlinehandel schon länger der Fall ist, zukünftig einen Lifecycle-Marketingansatz verfolgen.
In den Kostenbetrachtungen werden nicht mehr nur Aufwendungen für die Akquise eines Neukunden berücksichtigt, sondern auch ermittelt, welche Kosten und Einnahmen über den kompletten Lifecycle eines Kunden entstehen. Auf der Basis dieser Erkenntnisse werden Investitionen in die Neukundengewinnung bestimmt.

 

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